Mein Motto: Reiten in der Vollendung bedeutet Einklang zwischen Reiter und Pferd. Dies kann nur ohne Zwang mit viel Gefühl und Geduld erreicht werden.


"Floriano Deux NRW"
Der Dressursport und eine wunderbare Familie prägen mein Leben.

Geboren wurde ich am 2. Dezember 1966 im Sternzeichen Schütze in Wuppertal. Meine Eltern sind Unternehmer und ich selbst arbeite nach Abitur und einer Ausbildung zur Industriekauffrau als Geschäftsführerin im elterlichen Betrieb, der SCHABOS GmbH, in Köln. Diese vertreibt Produkte rund um die Exportverpackung.

1994 heiratete ich meinen Mann Andreas, einen Diplomkaufmann, 1995 bekamen wir unsere Tochter Lena und 1998 unsere Tochter Pia. Ohne diese drei wäre ich im Dressursport längst nicht so erfolgreich.

1971 begann mein reiterlicher Werdegang. Mein Vater hatte als Sonntags-Ausflugsziel einen Reiterhof in Nümbrecht und ich meine Liebe zu Pferden entdeckt.

Ich gewann direkt beim ersten Start in einer Reiterprüfung und 1972 erwarben meine Eltern das erste Pferd namens „Cheyenne“. In den Folgejahren trainierten mich Rick Klaassen, Jan Nivelle und Dirk van Rooy und ich lernte die Lektionen der L-, M- und S-Dressur.


Erster Sieg Reiterprüfung

1984 trug mich „Georgio“ zum ersten S-Sieg. Drei Jahre später gelang der Sprung in den C-Kader.

1989 startete ich mit „Grandurus“ erstmals im Grand Prix und konnte zugleich mit „Don Jon“ und „Chirioc“ weitere S-Siege verbuchen. 1990 wurde mir das Goldene Reiterabzeichen verliehen.

1996-98 ritt ich mit „Wellenreiter“ unter der Anleitung von Rudolf Zeilinger eine gute ländliche Grand-Prix-Serie.


1999 war das erste große Grand-Prix-Jahr. Mit „Aurigeno“ und „Floriano Deux NRW“ und der Unterstützung von Trainer Johann Hinnemann errang ich viele vordere Plätze.

2000 wurde ich Rheinische Meisterin mit "Floriano Deux NRW" und siegte in mehreren Prüfungen, u.a. im Nationenpreis in Hickstead (Großbritannien).


"Wellenreiter"


Im gleichen Jahr erfolgte die Berufung in den B2-Kader.

2003 gelang der Aufstieg in den B-Kader nach erstklassigen Ergebnissen bei internationalen Turnieren. Ein Traum ging in Erfüllung: Start beim CHIO in Aachen (GP5 , GP-Kür8) und bei den Stuttgarter German Classics (GP und GPS7).
Die Weltrangliste führte mich auf Platz 26, ein Erfolg auch meines damaligen Trainers Ernst Hoyos.

Linkes Foto: Sieg im Nationenpreis
v.l.: Hubertus Schmidt, Nicole, Sophie Wels, Ramon Dreyer

2004 qualifizierte ich mich mit meinem Nachwuchspferd „SCHABOS Mondoro“ für die Weltmeisterschaft der Jungen Pferde in Verden. Nach einem hervorragenden 3. Platz in der ersten Prüfung belegten wir im Finale der Sechsjährigen den 5. Platz.

2005 gönnte sich „Floriano Deux NRW“ verletzungsbedingt ein Jahr Ruhe und Aurigeno musste alleine die Plazierungen „einreiten“.

Obwohl ich dadurch vom B- in den B2-Kader rutschte, konnte ich einen guten Weltranglistenplatz 36 halten.


SCHABOS Mondoro



SCHABOS Waitongo
2006 setze ich neben meinen beiden erfahrenen Grand-Prix-Pferden auf meinen neuen Nachwuchsstar "SCHABOS Waitongo". Wir planen einige St. Georg- und Inter I-Prüfungen und dann zum Ende der Saison hin ein Start im Grand Prix.